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Fanclub 24hours N´ring

Die Geschichte des Fanclubs 24hours N´ring wird erzählt von Stephan Fürste:

Wie alles angefangen hat ...
"Alles hat damit angefangen, das mein Freund den Führerschein bestanden hat und wir mit dem Ford Taunus seiner Mutter zum 24h-Rennen 1987 gefahren sind. Dort angekommen haben wir den Taunus gegenüber der Haupttribüne geparkt, und das Rennen Samstags hauptsächlich auf dieser Tribüne verfolgt, da das
Wetter mal wieder mal feinstes Eifelregenwetter war. Damals war ein Besuch der Boxengasse ohne großen Aufwand möglich.

So sind wir in den Genuss gekommen, als Karl Senne für das Aktuelle Sportstudio berichtet hat. Auf der Start- und Zielgeraden haben wir den Autos nachgeschaut und uns über die riesigen Heckflügel der vorbeifahrenden Autos gewundert. Wie gesagt ich hatte damals wirklich Null Plan. Es waren übrigens RS 2000 Gr, H. Sonntags sind wir dann um die Nordschleife gefahren und ich habe mich über die ganzen Camper gewundert, die bei dem miesen Wetter an der Strecke gehaust hatten (wir haben im Ford übernachtet). Mein zweites Jahr war dann 1988. Da war ich nur Sonntags da, da ich am nächsten Tag meine Zwischprüfung ablegen musste. 1989 war das Jahr, in dem ich die Leute kennen gelernt habe, mit denen ich bis heute fast jedes 24 Rennen erlebt habe. Nicht nur am Ring sondern auch das ein oder andere in Spa-Francorchamps.

Durch einen Artikel in der „ralley racing" habe ich gelesen ,das es eine Rennserie gibt , die sich Veedol Langstreckenpokal nannte .Also mal zu Saisonstart hinfahren, habe ich mit gedacht. Bei diesem Lauf habe ich meinen Kumpel Maika kennen gelernt. Von 1989 bis 1994 habe ich mit ihm und seinen Freunden das 24h-Rennen an der Hedwigshöhe zwischen Hoher Acht und Wippermann verfolgt.

Der Fan-Cluß wird gegründet
1991 heben wir den Fanclub 24houres N´ring gegründet. Für den Jahresbeitrag wurde ein Gemeinschaftszelt und ein Notstromaggregat gekauft. Ich könnte hier jetzt jede Menge Geschichten schreiben was ich da so alles erlebt habe. Am schönsten waren sicherlich die Jahre wo man Mittwochs angereist ist, im Rahmenprogramm die DTM am Donnerstag und ab Freitag dann das 24h-Training ab Samstags dann das 24h-Rennen. Da ist man dann Sonntagsnachmittags ziemlich erledigt nach Hause gefahren.

Ein Highlight war auch immer der Freitägliche Besuch im Adenauer Schwimmbad. Das hieß, in der Schlange vor der Dusche anstehen, kurz nass machen einseifen, anschließend wieder kurz unter die Dusche, weil da noch eine ganze Horde anderer auch nur darauf gewartet hat, ebenfalls in den Genuss einer Dusche zu kommen. Wenn man Lust hatte, dann ist man auch mal schnell ins Adenauer Schwimmbecken reingesprungen aber die Temperatur des Wassers war meist die eines Kühlschrankes.

Das Rennen 1992 ist mir auch noch gut in Erinnerung geblieben, Sturzbäche liefen über unseren Zeltplatz und das Notstromaggregat unserer Nachbar von der Streckensicherung der RG Düren war komplett in einem Bach verschwunden. Meine Frau ist in der Nacht im dichten Nebel noch nach Adenau ins Krankenhaus gefahren, da sich jemand aus unserem Club einen Nagel in seinen Fuß getreten
hat. Sie sind in Adenau mit den Worten „Schlägerei oder Alkoholprobleme?" begrüßt worden. Die Antwort war: „Nein Nagel im Fuß." Naja so hatten die in Adenau in Krankenhaus auch mal einen anderen Notfall zu versorgen.

Das schönste Autorennen der Welt
1995 hab ich ausgesetzt, da meine Frau hochschwanger war. Die Jahre danach heben wir dann am Schwalbenschwanz verbracht, und zwar auf der Außenseite. Das war eigentlich ein guter Geheimtip, da dort nicht so viel los war, und wir ja inzwischen auch etwas älter geworden sind. Nachteil: Zelten nicht erlaubt, aber egal im Auto schläft es sich auch ganz gut, und Lagerfeuer konnte man trotzdem machen.

Seid 2000 sind wir im Bereich Metzgesfeld/Kallenhard, und zwar bei unseren alten Nachbarn von der RG Düren. Die haben dort zwei Wohnwagen und wir können ihre Infrastruktur mitnutzen. Wir ergänzen uns ganz gut, da sie wie wir zum Nürburgring fahren, um die einzigartige Atmosphäre zu erleben, die nur das 24h-Rennen bieten kann. Für mich das schönste Autorennen der Welt!"



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